Sri Lanka-Geheimtipps wie sie nicht im Reiseführer stehen

Unsere Empfehlungen nach zwei Wochen Urlaub

Warum Sri Lanka? Ich könnte Euch was von Kultur, Menschen und Natur erzählen, aber ich bin ehrlich. Wir haben den Urlaub auf Sri Lanka gemacht, weil es sich einfach gut mit unseren Tauchurlaub auf den Malediven verknüpfen ließ.

Nach zwei Wochen Urlaub wurde ich eines Besseren belehrt und kann jetzt wirklich behaupten, dass Sri Lanka eine Reise wert ist.

Das Faszinierendste an dem Land ist für mich, dass man auf relativ kleiner Fläche, so viele verschiedene Dinge erleben und sehen kann. Es gibt Strände, Berge, Teeplantagen, Nationalparks, Großstädte, Elefanten, Tempel, Kultur und vieles mehr. Hier bekommt man weder einen Tempelkoller noch stirbt man vor Langeweile am Strand. Jeder Tag auf dieser Reise hat etwas Neues geboten.

Ich möchte Euch jetzt gerne unsere Lieblingsplätze und Geheimtipps zeigen, die wir auf der Insel gefunden haben:

Sonnenuntergang Japanese Peace Pagoda nahe Galle

Mein absolutes Highlight. Ein unbeschreiblich schöner Blick über den Ozean bis nach Galle mit seinem Leuchtturm. Wir waren zum Fotografieren sowohl mittags wie auch abends dort. Wenn die Sonne langsam untergeht und der Himmel anfängt zu leuchten zeigt sich ein schöner Kontrast zur weißen Pagode. Es waren kaum andere Menschen da, so dass man die Stimmung richtig genießen konnte. Untermalt wurde der Sonnenuntergang durch die Gebete und das Trommeln der japanischen Mönche.

Japanese Peace Pagoda beim Sonnenuntergang Sri Lanka Urlaub

Kochen lernen im Strathisla Guest House

Ob Ihr kochen lernen wollt, wandern oder einfach nur am Pool liegen, hier seid Ihr definitiv richtig um das Leben zu genießen. Mitten im Grünen, umgeben von Teeplantagen und Wald, erwartet euch ein kleines weißes Häuschen mit Blick ins Tal. Das wirklich Bemerkenswerte daran sind die herzlichen Gastgeber, die einem das Gefühl geben, hier zu Hause zu sein. Wir haben es einfach nur genossen, nachdem wir die Tage vorher ein eher strafferes Programm hatten. Eine gewisse Entschleunigung stellt sich hier recht schnell ein. Wer gerne kocht, sollte unbedingt die Nase in die Küche stecken. Wir haben es gemacht und die Rezepte sind bei uns und unseren Freunden sehr gut angekommen.

Geheimtipps: Hotels in Sri Lanka, Strathisla Guest House mit Pool

Pettah Markt und Sambodhi Chaitya Tempel in Colombo

Die Stadt ist groß, laut, stickig und voller Verkehr.

Ein paar interessante Plätze gibt es jedoch schon. Uns hat der Pettah Markt in der Innenstadt sehr gut gefallen. Das ist kein Markt im eigentlichen Sinne, sondern ein ganzes Stadtviertel, in dem es alles zu kaufen gibt, was man so im täglichen Leben braucht. Es ist sehr interessant dem ganzen Treiben zuzusehen und es ergeben sich überall schöne Fotomotive.

Ganz toll fanden wir den Sambodhi Chaitya Tempel, der nicht weit weg von Pettah im Hafenviertel ist. Der Tempel selbst ist nicht das Spektakuläre, sondern wo er steht. Nämlich ganz weit oben!

Hat man die vielen Stufen zum Tempel erklommen bietet sich ein schöner Ausblick über Colombo und dem Hafen. Eine leichte Brise umweht die Nase und man ist plötzlich ganz fern der Großstadt.

Hier könnt ihr mehr über Colombo erfahren.

Pettah Market in Colombo
Sambodhi Chaitya Tempel in Colombo

Sri Lanka Shopping

Nein ich rede hier nicht über Kleidung und Handtaschen, sondern Essen. Geht in einen großen Supermarkt und kauft dort Gewürze und Tee. Die Auswahl ist groß und die Preise sind deutlich günstiger als in den vielen Touristenshops.

Unser Guide hat immer größere Augen bekommen, als der Einkaufswagen von Minute zu Minute immer voller wurde. Sowas hat er noch nicht erlebt.

Ihr bekommt von Muskat über geröstetes Chilipulver bis hin zu Pfeffer alles was Euer Kochherz begehrt. Unsere persönliche Entdeckung war Kokosnussmilchpulver, welches in großen Packs gekauft werden kann, was wir natürlich gemacht haben. Jetzt müssen wir zu Hause nicht immer gleich eine Dose Milch aufmachen, sondern können auch mal nur eine halbe Tasse Kokosnussmilch machen. Es war zwar ein komisches Gefühl am Flughafen, mit großen Packs weißen Pulver zu verreisen, aber wir und unsere Packs sind gut zu Hause angekommen.

Viele viele Gewürze auf Sri Lanka

Horton Plains National Park-Wanderung zum Ende der Welt

Eine schöne Wanderung durch ein Naturschutzbiet, welches über 2000m hoch liegt und in der Liste des UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurde. Das Highlight der abwechslungsreichen Wanderung ist Little World´s End und World´s End, ein über 870m abfallender Steilhang, von wo aus man einen grandiosen Blick in das Flachland hat. Wenn es denn nicht bewölkt ist, und das ist es wohl sehr oft. Uns wurde geraten, sehr sehr früh aufzubrechen, da morgens die Wahrscheinlichkeit von Wolken geringer sei. Wir waren etwa um 10h am World´s End und konnten noch die Aussicht genießen. 2 Minuten später haben wir auf eine Wand von Wolken geschaut. Hatten wir ein Glück!

Wenn ihr die Wanderung beginnt habt ihr ziemlich am Anfang die Möglichkeit rechts Richtung Wasserfall zu gehen oder links zu World´s End. Ich empfehle euch wegen der aufziehenden Wolken direkt nach World´s End zu gehen, da mir der Weg mit Fotostopp am Wasserfall doch etwas länger erschien. Ihr braucht unbedingt feste Schuhe, da nicht alle Wege befestigt sind. Ich will es nicht beschreien, aber ein Regencape könntet ihr auch einpacken. Wir waren sehr froh darüber, denn die Wolken die aufziehen, fangen eben auch mal an zu regnen. That´s nature.

World´s End ohne Wolken
World´s End in Wolken

Jeepsafari zu den Elefanten

Wir haben eine Safari im Kaudulla und Udawalawe National Park auf Sri Lanka gemacht. Beide haben uns insgesamt sehr gut gefallen. Ich denke, wie immer wenn es um Tiere geht, muss man einfach das Fünckchen Glück haben. Das haben wir in unseren vielen Tauchgängen gelernt, wenn man stundenlang Unterwasser Felsbrocken angestarrt hat und die vielen vielen Haie, die eigentlich da sein sollten, an diesem Tag frei hatten. Eine gewisse Gelassenheit ist bei solchen Tierunternehmungen gefordert.

Kaudulla war insgesamt deutlich weniger von Jeeps frequentiert, was ich sehr angenehm empfand. Wir haben eine große Herde Elefanten am See gesehen und hatten alle Zeit der Welt sie anzuschauen. Der Park ist insgesamt kleiner und hat mehr Freifläche ohne Bäume und Gestrüpp. In Udawalawe waren die Elefanten vermehrt im Grünzeug versteckt, man konnte sie aber auch sehen. Aber manchmal haben sich die Jeeps fast gestapelt. Die Jeepfahrer waren gut organisiert, wenn Elefanten gesichtet wurden, sind sie an die Stelle gerast. In Kaudulla ging es deutlich gemächlicher zu. In beiden Parks hat man die Möglichkeit viele Vögel (Pfaue, Adler und andere kleine süße Vögel, die ich nicht kenne) zu beobachten, andere große Tiere sind nicht zu sehen.

Wer Elefanten erleben möchte, sollte auf jeden Fall diesen Ausflug machen.

Elefantenherde im Kaudulla National Park Sri Lanka
Elefant im Kaudulla National Park Sri Lanka

Wir haben noch vieles mehr erlebt und gesehen. Schaut Euch doch noch unsere anderen Artikel an!

Was hat Euch denn auf Sri Lanka am besten gefallen? Was sind Eure Geheimtipps?

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