Sri Lanka- In Galle haben wir unser Herz verloren

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Unser Tipp für Sri Lanka: Galle Fort

Galle hat uns komplett in ihren Bann gezogen. Die Stadt ist am Meer gelegen und ist eine klassische Großstadt mit der Besonderheit, dass hier eine Stadt in der Stadt liegt: Galle Fort. Eine kleine Festung in der Metropole.

Zugegebenermaßen recht touristisch aber mit so viel Charme. Für mich ist Galle das Hoi An Vietnams oder auch vergleichbar mit Luang Prabang in Laos.

Koloniale Bauten reihen sich aneinander, ein Haus schöner als das andere. Mittendrin viele kleine charmante Restaurants und Cafés, die einladend warten. In kleinen Shops und wundervollen Hotels könnte man viel Geld lassen.

Die Festungsmauer, die Galle Fort umschließt, lädt zu abendlichen Spaziergängen ein. Nicht nur wir sind hier am Flanieren, auch viele Schulklassen, Mönche und Einheimische finden sich hier ein. Ein immer wieder schönes Motiv ist der Leuchtturm und auch der Sonnenuntergang zieht alle in ihren Bann. Hier lässt es sich aushalten.

Der Leuchtturm in Galle Sri Lanka
Alte Häuser in Galle Sri Lanka

Eine andere Welt

Unsere Unterkunft lag inmitten von Galle Fort, interessanterweise mussten wir immer erst durch einen Juwelierladen gehen, um in das Haus in zweiter Reihe zu gelangen. Somit waren wir von der Lage her mitten im Geschehen, aber zum Wohnen doch sehr ruhig.

Es lohnt sich auch mal Galle Fort zu verlassen und sich die „richtige“ Stadt anzuschauen. Dies lässt sich wunderbar zu Fuß bewerkstelligen. Am besten verlässt man das Fort am Ausgang direkt am Meer. Hier gibt es eine kleine Ecke mit Bänken direkt am Strand, wo Pärchen unter einem aufgespannten Regenschirm ein wenig Privatsphäre genießen und sich küssten. Ein sonderbarer Anblick, der sich ins Gedächtnis gefressen hat und uns bewusstmacht, dass wir in Deutschland in einer ganz anderen Welt leben.

Markt in Galle Sri Lanka
Knutschende Pärchen in Galle-Sri Lanka

Raus in die richtige Stadt: Märkte und Tuk-Tuks

Direkt am Strand kann man die bunten Fischerboote bewundern und selbstverständlich gibt es auch um die Ecke einen Fischmarkt, in dem der Fang gleich unter die Leute gebracht wird. Touristen sieht man hier kaum. Geht man weiter in die Stadt wird es heiß und stickig. Viele Autos und Tuk-Tuks schieben sich durch die Straßen und uns wird schnell klar, dass wir die rosarote Luftblase von Galle Fort definitiv verlassen haben. Es reihen sich kleine Shops mit allem was das Herz begehrt aneinander, von Saris über Küchengeräten bis hin zu Figuren aller Religionen. Wer Souvenirs kaufen möchte, wird hier definitiv authentische Mitbringsel finden.

Ganz in der Nähe befindet sich auch ein kleiner Obst- und Gemüsemarkt, der schöne Motive zur Fotografie bietet. Wir haben uns einfach ein wenig durch die Stadt treiben lassen, waren aber irgendwann sehr froh wieder im ruhigen Galle Fort in unserem Lieblingscafé Crepe-ology zu sitzen.

Fischmarkt in Galle Sri Lanka
Markt in Galle Sri Lanka

Unser Tipp: Die Japanese Peace Pagoda

Wenn ihr in Galle seid, solltet ihr euch unbedingt die Japanese Peace Pagoda anschauen, die in einer kurzen Autofahrt nach Unawatuna gut zu erreichen ist (nahe Jungle Beach). Ein großes Dankeschön an unseren Guide Saman, der uns hierhergeführt hat.

Die Pagode liegt auf einem Berg, so dass man einen tollen Ausblick über das Meer bis hin zu Galle hat. Sogar den Leuchtturm kann man sehen. Am Tag bildet die weiße Pagode einen schönen Kontrast zum blauen Himmel und abends wird es noch schöner.

An unserem letzten Urlaubstag sind wir zum Sonnenuntergang zur Pagode gefahren. Wenn sich die Sonne langsam gen Horizont bewegt kommt die wahre Schönheit zum Vorschein. Überraschenderweise waren kaum andere Menschen hier, so dass hier eine unglaublich schöne Stimmung war, die vom Trommeln und der Gebete der japanischen Mönche untermalt wurde.

Wer möchte kann auch gerne den Gebeten der wenigen alten Mönche beiwohnen. Sogar die Hunde haben ihr Deckchen im Tempel erhalten und konnten so bei der Zeremonie dabei sein. Der Mönch, der die Zeremonie abgehalten hat, war sehr freundlich und hat mich direkt zum Mitmachen aufgefordert. Im Gespräch erklärte er mir die Geschichte der Pagode, welche nach dem Zweiten Weltkrieg nach den verheerenden Atombombenabwürfen in Japan erbaut wurde, um den Menschen einen Ort zu geben, gemeinschaftlich nach dem Frieden auf dieser Welt zu streben. Bis zum Jahre 2000 wurden über 80 dieser Friedenspagoden auf der ganzen Welt erbaut.

Japanese Peace Pagoda Sri Lanka
Japanese Peace Pagoda Sri Lanka
Mönch Japanese Peace Pagoda Sri Lanka

“Civilization is not to kill human beings, not to destroy things, not to make war; civilization is to hold mutual affection and to respect one another.” Nichidatsu Fujii

Mit diesen nachdenklichen, aber doch so einfachen Worten, möchte ich unsere gemeinsame Reise nach Sri Lanka beenden.

Ich hoffe, Euch haben unsere Beiträge zu Sri Lanka gefallen und inspiriert. Vielleicht werdet Ihr auch mal dieses schöne Land bereisen….

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