Indien- Unsere Empfehlung für einen Fahrer/Guide für Rajasthan

Unser Fahrer Manoj hat uns Indien gezeigt!

Es gibt viele gute Gründe für einen lokalen Fahrer bzw. Guide in Indien. Für uns war der Hauptgrund, dass wir unsere Reise zwar im gewissen Rahmen vorplanen, aber vor Ort gerne sehr flexibel sind. Mit einer gebuchten Tour über ein deutsches Reisebüro haben wir schon häufig erlebt, dass die Tagesausflüge sehr organisiert und wenig Spielraum für individuelle Entscheidungen ließen. Das Standardprogramm wurde abgespult, was der typisch deutsche Pauschaltourist vermutlich auch erwartet. Für uns war das nichts, wir möchten gerne mehr erleben. Also stand es fest, dass wir für die Reise einen Fahrer samt Auto brauchen.

Über eine kleine Internetrecherche sind wir dann zufällig auf Manoj gestoßen. Der E-Mail-Kontakt war von Anfang an vorbildlich. Selten haben wir so schnell Antworten auf unsere Fragen erhalten. Nach kurzer Zeit stand die Tour fest und wir hatten unseren Guide für drei Wochen.

Ein wenig mulmig war uns dann bei Ankunft in Delhi schon, ob wir denn wirklich abgeholt werden und wer das denn sein wird. Immerhin müssen wir es nun drei Wochen mit ihm aushalten.

Kaum waren wir aus dem Gate draußen wurden wir schon von einem Herrn namens Pappu eingesammelt und mit Blumenkränzen verziert. Unsere Sorgen waren schnell verflogen und wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt. Pappu haben wir nur am ersten Tag in Delhi kennenlernen können und am nächsten Tag holte uns Manoj ab, der uns die restliche Reise begleitete.

Masala Tee Stopp in Indien

Indien wie es uns gefällt

Manoj haben wir sofort ins Herz geschlossen und waren sehr froh, dass die Chemie von Anfang an stimmte. Manoj war pünktlicher als jeder Deutscher, immer freundlich und hatte einen angenehmen Humor. Komisch, dass er auf Bildern immer so ernst schaut. Auch wenn die Homepage auf Deutsch ist, spricht Manoj nur Englisch, was für uns aber kein Problem war, zumal er sehr gutes Englisch spricht.

Uns ist sehr positiv aufgefallen, dass Manoj uns nie zu irgendwelchen Touristenrestaurants oder anderem Unsinn überredete oder drängte, wie wir das schon bei anderen Guides erlebt haben. Bei Besichtigungen blieb er meist beim Auto und wir konnten uns alles in Ruhe anschauen ohne eine historische Dauerberieselung zu erhalten, was uns ehrlicherweise sehr entgegenkam.

Manoj selbst ist mehr Fahrer als Guide, kann aber trotzdem gute Tipps für Besichtigungen geben oder auf Wunsch auch einen richtigen Guide organisieren. Auch im Vorfeld der Reise steht das Team um Manoj für Fragen bezüglich der Reiseroute bereit. Auf Wunsch können auch die Unterkünfte organisiert werden, was wir jedoch in Eigenregie gemacht haben.

Die Reise mit Manoj war total unkompliziert: er hat jeden Masala-Tee und Foto-Stopp auf der Strecke mitgemacht und war für spontane Planänderungen per WhatsApp immer erreichbar.

Unvergessen ist für uns ein spontaner Kochkurs mit seinem Freund Yogi in Udaipur. Mit Yogis „Urlauberpärchen“ konnten wir die Kochlöffel schwingen und hatten einen wahnsinnig lustigen Abend.

Kochkurs in Indien mit Manoj

Ein Fahrer für Indien wie man es sich wünscht

Da neben der Fotografie auch die lokale Küche für uns sehr interessant ist, hat uns Manoj immer wieder indische Leckereien zum Probieren besorgt. Wir sind bis heute der Meinung, dass man ein Land auch gut durch seine Küche kennenlernen kann. Wussten wir mal nicht, wie man gewisse Zutaten verarbeitet, so hatte Manoj direkt die Lösung. Nach kurzem Gespräch in einem Straßenlokal standen wir dann auch gleich in der Küche und erhielten eine Kochdemonstration von den sichtlich bemühten Jungs.

Wir waren immer wieder sehr angetan, wie sich Manoj anstrengte, uns das richtige Indien nahezubringen und dabei aber auch immer unsere Interessen im Auge zu behalten. Er ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn wir gefühlt zum zehnten Mal in der Stunde mitten auf der Straße Stopp gerufen haben. Nur um schnell aus dem Auto zu hechten, weil wir ein schönes Fotomotiv gefunden haben. Auch beantwortete er uns geduldig alle Fragen, die wir zu Kultur, dem täglichen Leben, Familie, Hochzeit, Mode, Kasten etc. hatten. Hierdurch konnten wir viel tiefer in das Leben eintauchen und hatten jeden Tag etwas zum Schmunzeln oder auch zum Nachdenken.

Das Autofahren in Indien ist bekanntermaßen sehr abenteuerlich. Manoj hat den Verkehr jedoch mit Sicherheit gemeistert, so dass wir immer ganz entspannt ins Auto steigen konnten. Uns wurde schnell beigebracht, dass es morgens sehr wichtig ist die richtigen Mantras im Autoradio zu hören, damit die Autofahrt immer unfallfrei bleibt. Nach den Mantras wurde die Autofahrt mit indischer Musik versüßt, so dass wir nach drei Wochen fast schon mitsingen konnten und unsere Liebe zur indischen Bollywood Musik gefunden haben.

Über diesen Link kommt ihr auf die Homepage von Manoj. Wir haben übrigens keine Gegenleistung für diesen Artikel erhalten. Er entspricht ganz und gar unserer eigenen Meinung.

Als Fazit können wir nur sagen, dass wir Manoj von ganzen Herzen weiterempfehlen können.

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